5. Tag

Heute verabschieden wir uns von der "Casa Lena", wo wir uns sehr wohl fühlten, und fahren weiter in den Norden nach Mafra. Mitten in der kleinen Stadt liegt der gewaltige Klosterpalast.

Klosterpalast von Mafra Klosterpalast von
Mafra; Eingangsbereich
Klosterpalast von
Mafra; Innenhof

Wir gehen hinein und stehen in einer riesigen Halle. Als Peter fotografieren will, wird uns sehr bestimmt erklärt: Stative verboten. Warum?? Hier wollen wir eigentlich eine Führung machen, um auch die Innenräume zu sehen, aber auf die nächste Führung hätten wir mehr als eine Stunde warten müssen. Als wir dann auch noch erfahren, dass fotografieren innen überhaupt verboten ist, begnügen wir uns mit der Außenansicht und dem Kircheninneren und fahren weiter nach Óbidos.

Das kleine alte Städtchen, das vollkommen von einer alten Stadtmauer umgeben ist, ist ganz bezaubernd. Das Auto muss man stehen lassen, um dann weiter zu Fuß zu gehen. Kleine, enge, gewundene Gassen, altmodische Häuschen und überall prachtvoller Blumenschmuck lassen jedes Fotografenherz höher schlagen.

Eingang zu Óbidos Óbidos Óbidos Óbidos; Stadtmauer

Als Peter im Inneren der Kirche den Fotoapparat auf das Stativ schrauben will, wird er darauf hingewiesen, dass das verboten ist. Warum, ist auch hier nicht zu erfahren. Na gut, dann eben Freihandfotos!

Óbidos; Pfarrkirche
Santa Maria
Óbidos; Pfarrkirche
Santa Maria

Unser nächstes Ziel ist Nazaré, ein ehemaliges originelles Fischerdorf. Diese Zeiten dürften aber schon lange vorbei sein, denn dort ist heute ein Touristenzentrum. Am Sandstrand jede Menge von Menschen und Sonnenschirmen, in den Gassen das übliche Treiben. Wir ergreifen schnell die Flucht.

Es geht weiter nach Alcobaça, wo wir das Kloster besuchen wollen. Wir fahren durch die ganze Stadt, suchen entsprechende Hinweisschilder, die nicht vorhanden sind, und schon sind wir wieder draußen aus der Stadt. Das gibt es doch nicht! Also umdrehen und wieder zurück und da - sehen wir auf einmal direkt vor uns den riesigen Gebäudekomplex.

Kloster von
Alcobaça
Kloster von
Alcobaça; Kreuzgang
Kloster von
Alcobaça; Küche
Kloster von
Alcobaça; Speisesaal
Kloster von
Alcobaça; Innenhof

Hier darf man auch fotografieren, sogar mit Blitz aber auch hier ohne Stativ. Eine Dame, die genügend Englisch spricht, erklärt uns dann, dass "Professionelle Aufnahmen" verboten sind, und offensichtlich genügt die Verwendung eines Stativs, um als professioneller Fotograf zu gelten. Seltsam! Um 19 Uhr wird geschlossen, und wir sind die letzten Besucher.

Nun gilt es, eine Unterkunft zu suchen. Eine Pension, die im Reiseführer erwähnt wird, gibt es nicht mehr, aber in einer anderen gleich in der Nähe vom Kloster bekommen wir ein preisgünstiges Zimmer.


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